WordCamp Europe 2014 goes Bulgaria!

Dieser Blog läuft mit WordPress. Nicht ohne Grund ist dieses CMS das beliebteste und am meisten verbreitete, das ich auch gerne meinen Kunden als Lösung vorschlage. Die jährlich stattfindenden Wordcamp Bulgaria bzw. Wordcamp Sofia-Konferenzen habe ich bereits besucht, und wenn jetzt die größte WP-Konferenz in Europa (vermute ich mal) vor der Haustür stattfindet, bin ich natürlich gerne dabei! Man lernt nie aus, zumal manche Speaker auf interessante Insights hoffen lassen, z.B. Joost de Valk (bekannt durch sein empfehlenswertes SEO-Plugin) und den “Godfather of WP” Matt Mullenweg.

Die WordCamp Europe findet vom 27.-29. September 2014 in Sofia/Bulgarien statt.

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Wordcamp Europe 2014

Wordcamp Europe 2014

Link zur Website der Konferenz: http://2014.europe.wordcamp.org/

Offizielles hashtag #wceu

Neu und hilfreich: Suchparameter für Facebook

Auf meinem Blog finden Sie Informationen zu den Suchparametern der gängigen Suchmaschinen Google und Bing sowie etwas Ähnliches für die Suche in MYSQL-Datenbanken. Was noch fehlte, war etwas Vergleichbares für Facebook. Und genau für dieses beliebte Social Network habe ich nun die gängigen Suchparameter zusammengestellt.

Hier geht es weiter: Suchparameter für Facebook

 

Ich denke, das der ein oder andere damit sicherlich etwas anfangen kann.Wichtig: Die Parameter erfordern das englische (US) Interface bei Facebook, hier also ggf. die Einstellungen ändern.

Was mache ich mit den Facebookdaten?

Zwar sind viele Profile unvollständig oder bewusst falsch ausgefüllt (was vielleicht – aus datenschutzrechtlicher Sicht – keine schlechte Empfehlung ist), aber trotzdem bleibt eine Menge an verwertbaren Informationen übrig. Interessanterweise ist es sehr stark von Nationalität und Altergruppe abhängig, wie korrekt Profile ausgefüllt werden. Diese können beispielsweise genutzt werden, um eine Zielgruppe zu recherchieren und dann entweder über Facebook anzusprechen (Kontaktanfrage) oder die gewonnenen Informationen in einem anderen Medium zu nutzen (Website recherchieren, eine für B2B professionellere Ansprache über XING oder Linkedin wählen, usw.).

Und, da wir gerade in der Urlaubssaison sind (und Urlaube immer kurzfristiger bzw. spontaner gebucht werden): Über Facebook kann man auch gut Landingpages für Hotels oder Reiseangebote bewerben. Dazu auch ein paar Hintergrundinfos in unserem Artikel SEO für Hotels. Besser als mit Facebook lässt sich eine genau definierte Zielgruppe kaum ansprechen!

Beispiel für den Google Knowledge Graph

Beim Surfen bin ich gerade zufällig darauf aufmerksam geworden, was für ein Jahresgehalt Philipp Lahm, der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft, so bekommt. Zehn Millionen pro Jahr, das hört sich nicht schlecht an!

Aber das interessiert jetzt nicht, und ich war auch gar nicht auf der Suche nach dem Gehalt von Philipp Lahm. Vielmehr habe ich nach einem anderen Fußballer gegoogelt (ohne Gehalt). Und dann zum ersten Mal festgestellt, dass bei den kleinen Spielerporträts, die Google bei einer solchen Suche einblendet, auch Gehaltsangaben stehen. Die Daten der Profile kommen üblicherweise von Wikipedia, dort finden sich jedoch keine Gehaltsangaben, es muss also noch eine weitere Quelle angezapft werden. Mit diesem Profil werden viele Google-Nutzer schon die Info bekommen haben, die sie gerade benötigen, also Foto, Name, kurze Beschreibung, Größe, Geburtstag, und jetzt eben auch noch das Gehalt (wie genau diese Angaben sind, kann ich natürlich nicht beurteilen).

Was verdient Philipp Lahm?

Und so sieht das dann aus, auf der linken Seite (hier nicht sichtbar) werden die “normalen” Suchergebnisse, also die organischen Resultate, aufgelistet:

Google-Knowledge-Graph-Beispiel

Ein schönes Google-Knowledge-Graph-Beispiel

Google Suggest, das sind die Suchvorschläge, die während der Eingabe einer Suche im Suchschlitz aufblitzen, hat mich dann zur Suchanfrage “Philipp Lahm Gehalt” verleitet. Und siehe da, nun bekomme ich genau diese Info in noch größeren Buchstaben präsentiert, rechts das bereits erwähnte Kurzprofil. Das sieht dann so aus:

 

Philipp Lahm Gehalt

Google-Suche nach “Philipp Lahm Gehalt”

Google als Informationslieferant – nicht mehr als “Navigator”

Auf diese Weise habe ich die Information, die ich gesucht habe, dann in einer noch leichter lesbaren Variante. Und unten drunter die Gehälter von anderen, vergleichbaren, Spielern (vom FC Bayern). Die schaut man sich gerne auch noch an… Die wenigsten Google-User werden bei einer solchen Suchanfrage jetzt noch weiter suchen (z.B. um abzuklären, wie seriös diese Gehaltsangabe ist, oder ob es nicht auch Gehaltsangaben für 2013 gibt). Eine Suchanfrage wurde also vollständig beantwortet.

Und nach diesem Prinzip des Google Knowledge Graphen wird sich das Suchverhalten der Internetnutzer zukünftig ändern. Hier ist das mit dem Google Knowledge Graph noch einmal erklärt, übrigens auch mit einem Fußball-Beispiel. Dadurch werden Websites, die auf solche populären Suchanfragen setzen (und hierfür vielleicht eigene SEO-Landingpages mit Datenbankanbindung unterhalten – was bisher sicherlich eine gute Möglichkeit war, um Traffic abzugreifen), verlieren. Gerade die beliebten Suchen nach Prominenten wird Google immer besser bedienen können und so den Traffic bei sich behalten, anstatt ihn  als Navigator auf die jeweils besten Websites zu verteilen.

P.S. Bei der nicht minder interessanten Suche nach “Angela Merkel Gehalt” bleibt der Knowledge Graph stumm. Ob das etwas mit der anstehenden Fußball-WM zu tun hat?

Google kämpft gegen Scraper

Unter Scraping versteht man die (illegale) Verwendung von Content, an dem man keinerlei Rechte besitzt. Oft geschieht das Scrapen automatisiert, d.h., ganze Websites werden durchforstet und der Inhalt – teilweise ohne jede Änderung – auf anderen Websites verbreitet. Diese Praxis geschieht natürlich ohne eine Einwilligung des Urhebers. Und mitunter konnten die Seiten mit kopierten Inhalten in den SERPS (Ergebnisseiten der Suchmaschinen) sogar vor dem Original ranken. Dem möchte Google nun einen Riegel vorschieben. Denn nur zu oft konnten (und können auch heute noch) Skraper mit ihrer Praktik Erfolge erzielen.

Scraping Report erstellen – in sekundenschnelle!

Seit Ende Februar 2014 gibt es nun bei Google die Möglichkeit, einen Scraper Report einzureichen. Dies geschieht sehr einfach über dieses Formular, auf dem man die Urspungwebsite, die Seite mit dem geklauten Inhalt und eine Suche, bei der die „illegale“ Website „ein Problem“ erzeugt – was wohl nicht unbedingt so aussehen muss, dass sie das Original überholt. Das war es eigentlich bereits!

Scraper Report GoogleOb man seitens Google dann manuell tätig wird, ist jedoch nicht ganz klar. Searchengineland geht davon aus, dass diese Informationen zu einer Verbesserung des Google Algos genutzt werden sollen. So könnte man beispielsweise bestimmte Muster erkennen, die Scraping-Seiten auszeichnen – und dies dann in den Google Algorithmus mit einfließen lassen. Wer dem Muster einer Scrapingseite entspricht, der würde dann automatisch aus dem Index fliegen, zumindest aber einige Positionen nach hinten wandern.

Und wie erkennt man “Scraping”?

Um herauszufinden, ob eigene Websites gescrapet wurden, gibt es zahlreiche Dienstleister, die das Internet systematisch und regelmäßig durchforsten (bekannteste Firma ist vermutlich Copyscape). Zumindest stichprobenartig kann man das aber auch selbst übernehmen, indem man mittels der Google Suchparameter, die hier erklärt werden, nach Ausschnitten aus den eigenen Texten sucht. Diese sollten dann in Anführungszeichen gesetzt werden, um die Suchergebnisse auf exakte Kopien zu reduzieren.