Seorie Blog – SEO aus Bulgarien

Hier schreibe ich über Suchmaschinenoptimierung und Onlinemarketing

SEO Campixx 2010 – alles gebucht

03.02.10 (Events)

Da im Tagungshotel schon lange alles ausgebucht ist und eine lange Nachrückerliste für evtl. freiwerdende Zimmerkontingente besteht, habe ich mir soeben ein Zimmer in einem der beiden Alternativ-Hotels gebucht. Übrigens zu einem Preis, der noch unterhalb der Spezialkonditionen für Konferenzteilnehmer liegt. Wer in der gleichen Situation ist, sollte sich mal auf den einschlägigen Buchungsseiten umschauen. Jetzt kann die SEO Campixx 2010 kommen!

Hier mehr Infos zur größten SEO-Konferenz in Köpenick:

seo-campixx-234-60

Wie bereits 2009 werde ich meine Kamera dabei haben und ein paar Campixx-Fotos machen. Bin schon gespannt, welches Showprogramm der Seonaut in diesem Jahr aus dem Hut zaubert!

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Google macht jetzt auch in Site Clinic!

29.01.10 (Google)

Natürlich untersucht Google nicht jede gewöhnliche Seite auf deren Suchmaschinentauglichkeit – das wäre auch schlecht für’s SEO-Geschäft. Doch hier wird der Internetauftritt http://www.kenia-hilfe.com/ des als gemeinnützig eingetragenen Vereins Projekt Schwarz-Weiß e.V. einmal genau unter die Lupe genommen. Von Google-Mitarbeitern, die sich mit so etwas auskennen sollten. So etwas nennt man dann eine “Site Clinic”.

Die Google Site Clinic kann man hier nachlesen.

Selbstredlich werden hier keine halbseidenen Tricks angesprochen, wie man das Google-Ranking noch etwas pushen könnte, aber wer die leicht nachzuvollziehenden vier Tipps befolgt, sollte bei SEO-technisch ungepflegten Seiten (also bei grob geschätzt 90 Prozent der kleinen bis mittleren Internetauftritte) schnell eine Verbesserung erzielen können. Insbesondere dann, wenn ohnehin eine grundlegende Verlinkung der Seite bereits vorhanden ist,  diese aber nicht sinnvoll durch korrespondierende Strukturen (und natürlich Content) ausgenutzt wird.

Gegliedert ist die Analyse in folgende Punkte:

  • Die URL-Struktur verbessern
  • Titel- und Meta-Tags
  • Sitemap
  • 301-Weiterleitungen und 404-Seiten

Die untersuchte Seite ist natürlich “best practice”, hier werden keine Fehler gefunden. Eine 404-Seite, die als besonderen Service gleich eine interne Suche nach anderen Inhalten mit dem gewünschten Keyword (Tag) auslöst, ist sogar sehr gut umgesetzt. Hat hier ein Google-Mitarbeiter beim Relaunch geholfen?

Fazit: Diese Google Site Clinic ist allemal einen Besuch wert!

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Google Bulgarien Pauschalreisen

25.01.10 (Google)

Die SEO-Kollegen des Reisevermarkters Ab-in-den-Urlaub.de haben ihre Seite doch glatt für den Begriff “Google Bulgarien Pauschalreisen” optimiert! Was es nicht alles gibt – dadurch hat sich die Seorie kurzfristig aus den Top10 für diese (nicht besonders häufig) Keyword-Kombi Goolgle Bulgarien verabschiedet. Aber das wird sich sicherlich schnell ändern lassen! ;-) Wer tatsächlich die auch in Bulgarien beliebteste Suchmaschine “sucht”, der kann auch direkt auf www. google.bg weitersurfen.

Was es nicht alles gibt, Google Bulgarien Pauschalreisen, tststs.

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Frohes Neues!

05.01.10 (Allgemeines)

Ich wünsche allen Lesern ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2010.

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Google: Personalisierte Suche wird Normalfall

07.12.09 (Google)

Ein Thema weht derzeit durch die Welt der SEO-Blogs: Google wird die personalisierte Suche per default einführen. Was bisher nur für Suchende, die über eine Google Konto verfügten und darin gerade eingeloggt waren, galt, das ist nun auch für alle anderen Internetuser der Fall: Die Suchergebnisse werden nicht mehr einheitlich ausgeliefert, sondern personalisiert.

Wer beispielsweise häufig nach dem Begriff “Zeitung” sucht und dann auf das ohnehin hoch platzierte Ergebnis www.bild.de klickt, könnte bald feststellen, dass dieses noch weiter nach oben rückt. Oder anders herum ausgedrückt: Suchergebnisse, die niemals oder nur selten angeklickt werden, sollten schrittweise an Positionen verlieren. Grundlage hierfür ist das Suchverhalten der letzten 180 Tage (wenn ein PC von mehreren Personen genutzt wird und diese nicht über eigene Nutzerprofile verfügen, sind die individualisierten Suchergebnisse freilich kontraproduktiv) .

Sehr ausführlich setzt sich der SEO-Stratege Hanns Kronenberg damit auseinander, dessen Beiträge man immer getrost verlinken kann. Er zeigt auch Wege, wie man weiterhin an unverfälschte SERPs kommt. Doch diese Wege werden vermutlich 99 Prozent der Internetbenutzer verborgen bleiben.

Wie stark die Abweichungen sein werden und ob man bald eine signifikante Änderung feststellen kann, könnte beispielsweise von Sistrix getestet werden, der Googles personalisierte Suche ebenfalls in einem kurzen Blogpost kommentiert hat und über die für umfangreiche Test benötigte Infrastruktur bzw. das erforderliche Know How verfügt.

Und hier der Beitrag auf dem Google-Blog, der diese Einführung der personalisierten Suche ankündigt.

Meine kurze Prognose / mein Tipp: Zukünftig sollte man noch größeren Wert auf gute Snippets legen, um das Klickverhalten zu seinen Gunsten zu verbessern. Das Klickverhalten ist bei Google ohnehin seit einigen Monaten ein Ranking-Kriterium.

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Suchbegriffe 2009

01.12.09 (Allgemeines)

Was wird gesucht im deutschen Internet? Gegen Jahresende veröffentlichen die wichtigen Suchmaschinen Statistiken über das Suchverhalten ihrer Benutzer. Diese werden jedoch nicht in ihrer Reinform weitergegeben, anzügliche Keywords werden dem interessierten Publikum vorenthalten.

Stefan Fischerländer, der eine (nicht kostenlose) Datenbank mit Suchbegriffen betreibt, hat passend zur Weihnachtszeit seine eigene und unverfälschte Liste der am häufigsten nachgefragten Suchbegriffe im Jahr 2009 veröffentlicht. Quelle für die Daten seiner Datenbank ist die Metasuchmaschine Metager.

Zur genauen Methodik seiner Liste kann ich nichts sagen, aber jeder SEO dürfte sich über eine solche Tabelle mit Sicherheit freuen. Neben den insgesamt 100 beliebtesten Suchbegriffen 2009 werden noch die Top10 in einzelnen Kategorien vorgestellt.

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Google und Historische Daten

10.11.09 (Allgemeines)

Wer sich intensiver mit Suchmaschinenoptimierung für die dominierende Plattform Google und dem Google-Algo auseinandersetzen möchte, sollte das Google Patent zu historischen Daten (deutsch) einmal von vorne bis hinten durchlesen. Dankenswerterweise hat dies der Bonner SEO-Stratege Hanns Kronenberg in sicherlich mühevoller Arbeit einmal in die deutsche Sprache übersetzt (bzw. diese Übersetzung betreut) und vor ein paar Wochen auf seinem Blog veröffentlicht.

Hanns schreibt dort u.a.

Auch wenn nicht alle in dem Dokument genannten Techniken hundertprozentig im aktuellen Google-Algorithmus verwendet werden, so verschafft einem die Patentschrift doch einen guten Einblick in die Denkweise von Google.

Genau darum geht es. Denn die tatsächlichen Ranking-Faktoren, geschweige denn deren stetig wechselnde Gewichtung kennen nur sehr wenige Menschen (ich habe glaube ich mal irgendwo die Zahl fünf gehört???). Schließlich handelt es sich dabei um die geheime “Zauberformel”, die einen kaum zu bemessenden Wert hat.

Das Patent erlaubt hier gewisse Rückschlüsse über den Status quo bzw. über die zukünftige Entwicklung – und wer langfristige Suchmaschinenoptimierung betreiben möchte, sollte zukunftssicher optimieren und nicht jeden Trick anwenden, der heute vielleicht noch funktioniert, morgen aber nicht mehr.

Und zu Googles historischen Daten: Kurzfristig erfolgreiche Tricksereien könnten irgendwann einmal ein Nachspiel haben – auch wenn die Seiten später “gereinigt” wurden.

Der umfangreiche Beitrag ist sicherlich nichts für Anfänger – die sind mit dem von Google veröffentlichten Starter’s Guide besser bedient (Hier die deutsche Übersetzung: Einführung in die Suchmaschinenoptimierung, Nov. 2008).

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ICANN: Neue nicht-lateinische Domains kommen

30.10.09 (Allgemeines)

Eine ganz aktuelle News aus dem Bereich Domais macht heute die Runde. Endlich hat es eine internationale Einigung gegeben, und die nicht-lateinischen Domains können kommen – ein gewaltiges Projekt:

“The coming introduction of non-Latin characters represents the biggest technical change to the Internet since it was created four decades ago,” said ICANN chairman Peter Dengate Thrush. “Right now Internet address endings are limited to Latin characters – A to Z. But the Fast Track Process is the first step in bringing the 100,000 characters of the languages of the world online for domain names.”

Weitere Infos gibt es hier auf der Seite von ICANN. 100.000 Zeichen um Domainnamen darzustellen – damit wird die Anzahl der möglichen Domainnamen mit einer praktikablen Länge erheblich ausgeweitet.

Ab November wird in einem mehrstufigen Verfahren zuerst Staaten die Möglichkeit gegeben, ihre Namen zu sichern. Über den kommerziellen Wert von Domains wurde ja hier im Rahmen der zweistelligen de-Domains hingewiesen. Bald dürfte ein noch viel größerer Run auf die Adressen losgehen, die das höchste wirtschaftliche Potential aufweisen – auch für den deutschsprachigen Raum.

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Denic: Neue de-Domains ab 23.10.2009

16.10.09 (Allgemeines)

Logo der Denic

Logo der Denic

Die für die Verwaltung der de-Domain zuständige Genossenschaft Denic hat gestern bekannt gegeben, dass ab dem 23.10 kürzere Domainnamen registriert werden können, für die eine Registrierung bisher nicht möglich war. Kurz bedeutet hier ein- oder  zwei Zeichen vor dem “.de”. Außerdem werden Domains, die einem Kfz-Kennzeichen (z.B. www.ko.de) oder einer TLD (z.B. www.com.de) entsprechen, sowie reine Zahlenkombinationen (www.1234567.de)  für die Registrierung freigegeben.

Bisher waren die beschriebenen Möglichkeiten gesperrt, was man über die Denic-Domainabfrage prüfen kann: Für die oben aufgeführten Beispiele erscheint die Fehlermeldung: “Keine gültige Domain”.

Welche Domainnamen sind interessant?

Attraktive Domainnamen sind Werte und werden für viel Geld gehandelt. Grundsätzlich gilt: je kürzer, desto besser. Zwar lassen sich aus zwei Buchstaben keine sinnvollen Wörter erstellen, doch für die Initialen von Privatpersonen oder die Abkürzung einer Firma reicht es allemal aus. Zudem kann man dem Domainnamen durch die Nutzung der Subdomain einen Wiedererkennungswert geben (z.B. urlaub.in.de). Abkürzungen für Bundesländer, Berufe, akademische Grade (www.dr.de) sind weitere Domainnamen mit einer nicht zu unterschätzenden Attraktivität.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit wird durch die Freigabe reiner Zahlendomains gegeben. Hier dürften insbesondere Jahreszahlen (www.1999.de), Postleitzahlen (www.48181.de)  oder Telefonnummern auf eine rege Nachfrage stossen.

Wie kommt man an eine neue de-Domain?

Wobei wir auch schon beim Problem wären – der Art und Weise der Vergabe von Domains.

„Da es sich um eine beschränkte Anzahl potenzieller neuer Domains handelt, und weil sich „First come – first served‘ als Verfahren bei der Domainregistrierung bewährt hat, entschieden wir uns bewusst wieder dafür“, begründet Sabine Dolderer die Vorgehensweise bei der Einführung.

Die Schnellen – und bei den attraktivsten Domainnamen ausschließlich diese – kommen also zum Zuge. Ist das sinnvoll oder gar fair? Wie gesagt, Domainnamen habe einen nicht zu unterschätzenden Wert. Warum geht man nicht den Weg einer öffentlichen Auktion? So könnte die Denic sicherstellen, dass zumindest die begehrtesten Domainnamen zu Marktpreisen veräußert werden.

Bei dem Verfahren, für das sich die Denic entschieden hat, werden die Registrierungsanfragen mit einem elektronischen Zeitstempel versehen, der im Millisekundenbereich arbeitet und als Nachweis über die Reihenfolge der Eingänge geht.  Die Vergabe erfolgt dann „First come – first served‘.

Am 23.10.2009 fällt um 09.00 Uhr der Startschuss. Die beste Namen dürften nach Sekunden(-bruchteilen) schon ein “Opfer” von auf die Registrierung spezialisierten Firmen sein. Denn wie gesagt, es geht um viel Geld! Um hier mit zu spielen, sollte man sich in dem Bereich sehr gut auskennen – für eine Registrierung der eigenen Telefonnummer oder des Geburtstages dürfte es aber reichen!

UPDATE 23.10.2009, 17.25 Uhr:  So, das große Fressen ist erst einmal vorbei…

Hier ein paar interessante Blogposts zum Thema de-Domains:

SEO United: Goldgräberstimmung um de-Domains

Kritische Gedanken zu den Ergebnissen bei Marc.eu

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Webit 2009 in Sofia

09.10.09 (Events)

Am 8. und 9. Oktober 2009 fand zum ersten Mal die Internetmarketing-Konferenz und Fachmesse Webit in Sofia/Bulgarien statt. Die Webit wurde sehr gut angenommen – der Organisator Plamen Russev hat hier offensichtlich eine Lücke erkannt und gefüllt. Denn Internetmarketing-Konferenzen dieser Art gab es in Südosteuropa bisher noch nicht.

Plamen Russev, Organisator der Webit

Plamen Russev begrüßt die Besucher der Webit

So wunderte es auch nicht, dass bis zu 4000 Besucher aus vielen Ländern der Region den Weg nach Sofia auf sich genommen hatten, insbesondere fiel der große Anteil an Gästen aus Rumänien und Griechenland auf.  Leider wurden die Stände, also der Ausstellungsteil, ausschließlich durch bulgarische Firmen gestellt. Dadurch wurde der Kontakt zu den nicht-bulgarischen Firmen logischerweise erschwert. 17 Firmen, die sich präsentierten, war zudem eine sehr kleine Zahl, alleine der bulgarische Markt hätte hier leicht das dreifache zusammenbringen können.

Der Konferenzteil verteilte sich auf drei Säle, in denen meist parallel Präsentationen erfolgten. Ich sah mir alle Hauptreferenten an. Besonders interessant fand ich den Vortrag von Alex Marks (Head of International Business Marketing, Ebay),  der die ersten Ergebnisse der noch nicht veröffentlichten Studie “The E-Buyers Mind” zum Online-Kaufverhalten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien

Alex Marks (EBay) zum Online-Kaufverhalten

Alex Marks (eBay) zum Online-Kaufverhalten

vorstellte.

Alexandra Deutsch von OutThere media gab sehr praktische Einblicke in den Bereich mobile Advertising. Allgemein war “Mobile” eines der Hauptthemen der Konferenz – gleich mehrere Referenten wiesen darauf hin, dass etwa in China mit seinen 600 Millionen Mobiltelefonnutzern ein gewaltiger Markt am entstehen sei. Dort wie auch in Osteuropa würde die Entwicklung im Advertising vom Marketingkanal TV direkt zu Mobile gehen, und nicht erst über den PC mit Internetverbindung, wie in den USA oder (West-) Europa.

Neue Möglichkeiten im Bereich TV-Marketing und der Verbindung zum Internet zeigte Norm Johnston (Mindshare) anhand von Beispielen aus den USA auf. Google war mit gleich fünf Referenten vertreten – ein klarer Hinweis, dass man in der Balkanregion Potenzial sieht. Derzeit ist der Markt für Online-Werbung in Bulgarien mit 15 Millionen Euro p.a. und in Rumänien mit 30 Millionen im europäischen Vergleich winzig (Zum Vergleich: Der deutsche Markt für Online-Werbung hatte 2008 laut IAB Europpe ein Volumen von 2.795 Mio Euro).

Norm Johnston von Mindshare

Norm Johnston von Mindshare

Panel Diskussion auf der Webit

Panel Diskussion auf der Webit

Unter den Referenten waren einige Deutsche, etwa Marco die Noi von Ciao!. Preisvergleichseiten wie Ciao!werden in Bulgarien früher oder später auch populär werden.

webitwebitexpo

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