SMX München 2016 – Vorschau!

Ich freue mich, dieses Mal als Blogpartner für die SMX München “werben” zu können. Keine Angst, der Blog wird nicht zu einer Werbeseite umgebaut, aber da sie SMX München seit vielen Jahren einer der Standardveranstaltungen in Deutschland ist, weise ich gerne darauf hin.

Rand Fishkin is coming to Munich

Rand Fishkin SMX München 2016

Rand Fishkin kommt zur SMX München 2016

Wie es der Zufall so will, wird dort auch Rand Fishkin auftreten – der geneigte Leser des Seorie-Blogs hat wohl schon mitbekommen, dass ich sehr viel von dem Amerikaner halte… OK, er ist jedes Jahr Keynotespeaker auf der Veranstaltung, aber 2016 wird er zu eben dem Thema einen Vortrag halten, den ich hier im letzten Blogpost abgehandelt habe. Und das war jetzt wirklich Zufall! Aber ich denke, dass das “Machine Learning” für Rand DAS Top-Thema in 2016 ist, das er wohl in diversen Vorträgen aufgreift bzw. aufgreifen wird. Seine in englischer Sprache gehaltene Keynote Speech “Optimising For A New World: How Google Embraces Machine Learning” (übersetzt: “Optimierung für eine neue Welt: wie Google Machine Learning in die Suche integriert”) ist also ein weiterer guter Grund, um die Reise in die bayerische Hauptstadt auf sich zu nehmen. Wobei ich noch nicht sicher bin, ob ich die SMX nächstes Jahr mitnehme.

Neues von Googel: RankBrain

Wenn ich mir das Programm so weiter ansehe, fällt auch der Vortrag “Der Neue in der Hummingbird Clique: RankBrain”. Geht etwas in die Richtung des Machine Learning-Ansatz. Doch soweit ich das mit dem RankBrain richtig mitbekommen habe, geht es hier um das Erkennen von Sucherintentionen für neue, bisher so nicht vorgekommene, Suchanfragen (die ca. 15 Prozent aller Suchanfragen ausmachen). Rand wird in seinem Referat wohl vorwiegend auf Nutzersignale eingehen, die eine Basis für sich selbst weiterentwickelnde Algos bilden. Ob das bei RankBrain vielleicht auch so abläuft, kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten… Wer mehr wissen möchte: Auf Searchengineland gibt es einen umfassenden Artikel zu RankBrain.

Willem Bobbink und Machine Learning APIs

Und dann fällt mir, um im Thema zu bleiben, noch ein Vortrag des Niederländers Jan-Willem Bobbink auf: “Using Free Machine Learning APIs For SEO”. Mittels der Software des IBM-Unternehmens AlchemyAPI  , die er offenbar einsetzt und an ein paar Cases vorstellen wird, können beispielsweise Userbewertungen auf Reiseseiten ausgewertet und so Modelle entwickelt werden, um zukünftige Anfragetrends (saisonal, regionsbezogen) voraussagen zu können. Für große Reiseseiten klingt das nach einem absoluten Conversionverbesserer! Ein Geek-Thema!

Webmasters on the Roof-Sessison

Auch die legendäre Session der Webmasters on the Roof (früher ein sehr beliebter SEO-Podcatst, der heute nur noch anlässlich der SMX München “reaktiviert” wird) findet statt. Mediadonis Marcus Tandler wird einige der Top-Speaker um sich sammeln und mit ihnen in gewohnt unterhaltsamer Art zu aktuellen Trends der technischen SEO diskutieren. Die letzten Sessions kann man sich übrigens hier noch einmal ansehen: http://www.seofm.com/ , und wer die SXM München 2016 verpasst, wird auf diese Weise zumindest die Chance haben, etwas von der Veranstaltung mitzubekommen. Hoffe ich zumindest, denn die 2015er-Session findet man dort noch nicht… :-(

Datum SMX München 2016

15 Prozent Rabattcode für die SMX München 2016

Um nochmal zum Anfang zurückzukommen: Wer bei der Anmeldung zur Search Marketing Expo München den Rabattcode “SEORIESMX” nutzt, erhält einen Rabatt in Höhe von immerhin 15 Prozent! Vielleicht trifft man sich ja sogar in München (wobei ich relativ kurzfristig entscheide, ob ich anreise – aber einen Besuch wäre es wirklich wert, nicht zuletzt wegen Rand). Weitere Infos und Anmeldung.

Onsite SEO in 2015: An Elegant Weapon for a More Civilized Marketer

Eine sehr in die Tiefe gehende Präsentation zu den aktuellsten Entwicklungen der Suchmaschinenoptimierung, präsentiert von Rand Fishkin. Ja, genau der Rand, der vor nun schon fünf Jahren in Sofia war und eine SEO Masterclass gegeben hat => http://www.seorie.net/2010/11/seo-masterclass-mit-rand-fishkin-recap/.

Zielgruppe: SEOs, die schon ein paar Jahre mit dabei sind und sich gerne über die Weiterentwicklung des Themas Suchmaschinenoptimierung informieren möchten. Für Einsteiger nur bedingt zu empfehlen.

Und was kann man in dieser Onsite SEO in 2015 – Präsentation erwarten?

  • Rand erklärt, wie weit Google 2015 bereits ist wenn es darum geht, das Interesse des Suchenden (User intention) zu erkennen und dazu passende Resultate zu liefern.
  • Er zeigt auf, wie neben den klassischen Rankingfaktoren auch Usersignale (short click vs. long click) als Trainingsdaten mit in den Algo aufgenommen werden könnten.
  • Und als Krönung wird am Beispiel der Spracherkennung auf einen Algorithmus hingewiesen, der sich “selbst” entwickelt hat (also ohne menschliche Einflussnahme) und eine erstaunliche Verbesserung erzielte (sogenanntes “Deep learning”)

Könnte “Deep learning” möglicherweise das Ende des Algos bedeuten, wie wir ihn kennen (und der im wesentlichen seit 10+ Jahren besteht)? Werden SERPs bald nur noch anhand der User Experience und daraus automatisch generierten Algos zusammengewürfelt?

Was wird empfohlen? Ein Mix aus alt und neu:

Classic On-Site SEO (Ranking inputs) vs. New On-Site SEO (Searchers outputs)

und wer jetzt noch wissen möchte, was es mit 10X Content auf sich hat – der sollte sich die 127 Slides von vorne bis hinten durchlesen. Es loht sich wirklich – sonst hätte ich dazu ja auch keinen Blogpost geschrieben… Thanks, Rand!

SEO – Strategie, Taktik und Technik: Buchrezension

Das Berliner Autorengespann Andre Alpar, Markus Koczy und Maik Metzen hat im April 2015 ein umfangreiches Buch zum Thema Suchmaschinenoptimierung herausgebracht. Unter dem (vielleicht etwas zu keywordlastigen) Titel “SEO – Strategie, Taktik und Technik: Online-Marketing mittels effektiver Suchmaschinenoptimierung” erwarten den Leser 538 Seiten geballtes Wissen. Höchste Zeit also für eine Rezension!

SEO-Buch

Cover des Buchs für jeden, der mehr üb er SEO lernen möchte

Die drei Autoren, die neben der Autorentätigkeit als Geschäftsführer der Berliner Agentur AKM3 (deren Name wohl als Abkürzung für Andre, Markus und Maik steht) tätig sind, gelten als anerkannte Experten in der immer noch jungen Onlinemarketing-Disziplin in Deutschland. Ihre Firma hat sich nach eigenen Angaben zu einer der größten Search- und Content-Marketing-Agenturen in Europa entwickelt und umfasst 120 Mitarbeiter. Man kann also davon ausgehen können, dass die drei Herren wissen, worüber sie schreiben.

Hier schreiben Fachleute

Und dem ist auch so: Alle wesentlichen Bereiche der SEO werden durchgegangen. Wie es sich für Fachliteratur gehört, beginnt man mit einer Definition der wichtigsten Begriffe. In Suchmaschinen, Nutzerverhalten sowie SEO insgesamt wird eingeführt. Dem schließen sich operativere Kapitel an: On-Page, Off-Page, Content-Optimierung bis hin zu Toolvorschlägen. Interessant finde ich den Ausblick, der Themen wie “Passives Suchen” vorstellt, von denen man in Zukunft noch hören wird.

Nur die motiviertesten Leser werden das Buch von vorne bis hinten durchlesen, für die meisten ist es wohl eher ein willkommenes Nachschlagewerk, in dem man sich projektbezogen oder im Rahmen der eigenen Ausbildung in Sachen „online“ noch einmal mit den Basics vertraut machen kann.

Schwächen und Stärken des SEO-Fachbuchs

Wichtig war den Autoren (laut Vorwort), “ein Buch zu verfassen, das Bestand hat und nicht durch permanente Verjährung angesichts der Dynamik in der Entwicklung von SEO, Suchmaschinen und Online Marketing gefährdet ist”. Dies gelingt vor allem in den Kapiteln, die sich grundsätzlich mit der Zielsetzung von Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen und die üblichen Vorgehensweisen (z.B. Arbeit durch einen Inhouse-SEO gegenüber der externen mit einer SEO-Agentur) vorstellt.

Je praktischer das Buch wird, um so mehr muss dieser Vorsatz aufgegeben werden – denn wer kann schon sicher sein, dass die präsentierten Browser-Plug-ins in zwei Jahren überhaupt noch weiterentwickelt werden? Andererseit ist solch ein kleiner Blick in den Work-Flow der Agentur – welche Tools setzten die AKM3-Leute ein, wie wird dort ein Projekt organisiert – durchaus bereichernd.

Das umfangreiche Buch ist vermutlich über einen längeren Zeitraum entstanden, wodurch sich gerade aufgrund der Schnelligkeit der Materie Fehler einschleichen können. Und es gibt ein paar, so ist beispielsweise das Kapitel zum Author-Tag obsolet, das seit dem 28. August 2014 in der angegebenen Form (Integration einer Autorengrafik in die SERPS) nicht mehr unterstützt wird.

Die Stärke liegt in den Kapiteln, die grundsätzlich werden. Hier wird sich so mancher Experte dankbar bedienen, wenn es um die Vorbereitung einer Kundenpräsentation oder Strategieentwicklung geht. Aber auch für die nicht operativ Tätigen (Manager, Kunden, Journalisten) bietet das Buch die Chance, sich auf einen Wissensstand mit den SEO-Consultants zu bringen. Als klassisches Lernbuch ist es eher weniger geeignet, da Didaktik beim Aufbau keine Rolle gespielt hat – was aber nicht bedeuten soll, dass auch SEO-Einsteiger es mit Gewinn lesen und ausbildungsbegleitend einsetzen können.

Weitere Infos und Kaufmöglichkeit bietet die offizielle Website zum Buch.

Fazit: Ein Kauf, der sich lohnt!

Neben dem in die Jahre gekommenen Klassiker “Website Boosting” aus dem Jahr 2008 von Mario Fischer, das etwas wenig lexikaler konzipiert ist und sich leichter liest, dürfte “SEO – Strategie, Taktik und Technik” einen Platz als Standardwerk im deutschen Sprachraum erlangen. Insbesondere zur schnellen Orientierung ist es brauchbar. Es hat seine Stärke in den grundsätzlichen Kapiteln. Insgesamt eignet sich das Werk für jeden, der sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt – und ist für den in diesem Themenbereich sehr überschaubaren deutschsprachigen Buchmarkt eine Bereicherung. Sowohl für Anfänger (leichte Vorkenntnisse sollte man mitbringen) als auch für Profis ist SEO – Strategie, Taktik und Technik eine Kaufempfehlung! Kleines Manko: Es fehlt ein Sachregister – bitte bei der nächsten Auflage integrieren.

Achtung: OMCap am 7. & 8. Oktober 2015 in Berlin

Die OMCap ist Berlins größte Fachkonferenz für Online Marketing, und informiert über Trends und Entwicklungen in der Branche. Ich war bis jetzt noch nicht dabei, aber für 2015 habe ich mir den Termin zumindest mal geblockt. Wenn ich die OMCap mit ein oder zwei weiteren Terminen in Berlin verknüpfen kann, lohnt sich der für mich relativ aufwendige Weg in die Hauptstadt.

omcap-logoDie OMCap (Online Marketing Capital) gibt es bereits seit 2010, angefangen hat es im kleinen Maßstab als “Networking Event”, jetzt ist daraus eine wichtige Fachveranstaltung im Online Marketing geworden. Berlin ist natürlich auch nicht der schlechteste Ort für so eine Veranstaltung – viele Start-ups, hohe Nerd- und Hipsterdichte. 2014 konnte die OMCap Berlin bereits knapp 650 Fachbesucher verzeichnen, was schon eine Hausnummer ist… Ach ja, hinter dem ganzen steht die nicht ganz unbekannte Agentur AKM3. Einer der Väter des ganzen ist übrigens Andre Alpar, den Namen hat man bestimmt schon mal gehört, wenn man sich mit Online Marketing beschäftigt.

Hier ein paar weitere Infos dazu:

Programm der OMCap 2015

Online Marketing Seminare am 07. Oktober 2015

Die Experten der Online Marketing Branche geben in 4-stündigen Intensivseminaren hilfreiche Tipps rund um die folgenden Themen: Content Marketing | OnPage SEO | OffPage – SEO| Tracking, Business Intelligence & Analytics und AdWords. Die Teilnehmerzahl pro Seminar ist auf 20 limitiert – schnell sein lohnt sich. Mehr Infos dazu gibt es unter:
http://www.omcap.de/de/omcap-2015/seminar/.

Nach den Seminaren folgt dann der traditionelle „Online Marketing Stammtisch“!

Online Marketing Konferenz am 08. Oktober 2015

Die Konferenz ist natürlich der wichtigste Teil der OMCap. 21 Vortragsslots von mehr als 30 nationalen und internationalen
Referenten wird eine breite Themenvielfalt aus dem großen Feld des Online Marketings abgedeckt. Die Fachvorträge der OMCap 2015 umfassen
folgende thematische Online Marketing Gebiete: SEO | SEA | Display Advertising | User Experience | E-Mail Marketing | Mobile Marketing |
Social Marketing | Conversion Optimierung | Analytics und Content Marketing.

Hier mehr dazu:
http://www.omcap.de/de/omcap-2015/konferenz/

Und wer noch wissen möchte, wo das ganze genau stattfinden (klar, Berlin, aber Berlin ist groß):

  • Online Marketing Seminare am 07. Oktober 2015: Quadriga Forum
  • Online Marketing Konferenz am 08. Oktober 2015: KulturBrauerei

Vielleicht sieht man sich also, vielleicht aber auch nicht (da die Sache bei mir noch nicht sicher ist). Aber ich denke, dass die OMCap mal einen Besuch wert ist.

Hier noch ein Rabattcode, der für die Veranstaltung gerne verwendet werden darf und den Preis um immerhin fünf Prozent reduziert: OMCap2015-serio-5

:-)

Keywordrecherche in 2015

Endlich noch mal ein sehenswerter Video-Podcast bei Moz: Rand Fishkin geht auf die Evolution der Keywordrecherche ein, genauer gesagt auf das, was sich hier in den letzten fünf Jahren geändert hat.

Unter Keywordrecherche wird die Erstellung einer Liste von Suchbegriffen (inklusive Wortkombinationen) verstanden, die für ein Projekt von Relevanz sind. Es sollte einleuchten, dass man eine Website nicht für ALLE denkbaren Keywords optimieren kann, diese also eine Top10-Position erreichen soll. Bei manchen ist dies aufgrund der Konkurrenzsituation und des beschränkten Budgets schlicht nicht möglich, bei anderen nicht sinnvoll. Denn man muss überlegen, welche Keys eigentlich etwas “bringen”. Nur auf die Conversionrate zu schielen, wäre hier zu kurz gedacht, aber Suchanfragen, die auf eine rein informationelle Motivation des Suchenden hinweisen, sollten eher nicht in der Keywordliste auftauchen – denn diesen Traffic überlassen wir dann gerne der Wikipedia.

Mehrere Quellen für die Keywordrecherche nutzen

Aber zurück zum Video-Podcast: “Adwords is hiding data” kommt Rand gleich am Anfang zur Sache. Stimmt, das ist bekannt, aber nicht wirklich neu. Durch das geänderte User-Interface und das Verschwinden der Keywordsuchfunktionalität von Adwords, das ja früher ohne eigenen Account nutzbar war, jetzt aber nur nach Anmeldung bei Adwords genutzt werden kann, ist die Nutzung dieser nach wie vor wertvollen Datenquelle erschwert worden. Und ja, es werden auch Daten versteckt, insbesondere solche, die keinen kommerziellen Wert im engeren Sinne haben. Diese könnte man dann z.B. über Google Suggest recherchieren – und andere Kanäle. In Adwords tauchen sie aber nicht auf, denn auf diese Begriffe werden ja auch keine CPC-Anzeigen gebucht.

keywordtoolexternal2015

Wer alte Links zum externen Google Keyword Tool klickt, der landet jetzt hier beim Google AdWords Keyword Planner. Man muss sich aber einloggen bzw. erst einmal registrieren. Das gab es früher nicht: Adwords hat jetzt auch Telefonsupport!

Neben Google Suggest und der (ähnlichen) “related search” führt Rand noch weitere Quellen für die Keywordfindung auf:

  • Interviews mit Kunden und Mitarbeitern (welche Wörter verwenden die eigentlich?)
  • Recherche in Foren und Communities und manuell Keywordlisten erstellen (zeit- und arbeitsintensiv)

Ich denke: Eigentlich sind das jetzt keine wirklich neuen Ansätze von Rand… “Neu” wäre vielleicht noch, wenn man die Möglichkeiten von Facebook und Twitter nutzt, die sich auch wunderbar zur Keywordrecherche eignen. Und das war vor fünf Jahren noch nicht so machbar.

Weniger ist mehr

Der Google-Algo ist immer besser geworden! Hatte Google früher noch erhebliche Probleme damit, semantisch gleiche oder sehr ähnliche Keywords zusammenzufassen, so hat der Suchgigant hierbei in den letzten Jahren deutlich dazugelernt. Es macht, so Rand, keinen Sinn mehr, für jedes Keyword eine eigene optimierte SEO-Landingpage zu erstellen. Rands Beispiel ins Deutsche übersetzt könnte man so umschreiben: Hochschule, Uni oder Universität gehören in EINEN Text, nicht in drei unterschiedliche, was vor ein paar Jahren noch sehr gut funktioniert hatte.

Gewichtung der Keywords

Rand erklärt noch, wie man seiner Meinung nach mit den einmal gefunden Suchbegriffen umgehen soll. Er bewertet diese nach Suchvolumen, Schwierigkeit (ein Moz-eigenes Tool kann herbei helfen), Opportunity (hier ist man selbst gefragt und sollte Suchanfragen tätigen, um einen Überblick über den Werbemarkt für das entsprechende Keyword zu bekommen), den Wert für das Geschäft (“bring” der darüber kommende Traffic überhaupt etwas).
Zuletzt weist er noch auf die Unterschiede von Anfragen hin, die immerwährend zu gleichen SERPs (Ergebnissen der Suchmaschine auf die Anfrage) führen oder die zeitsensitiv sind. Hierbei ist Google ja schon sehr weit. Wenn z.B. gerade ein Fußballturnier läuft, sollte auf die Anfrage nach einem Team die Aufstellung für das nächste Spiel erscheinen, und keine Wiki-Seite über die Erfolge der letzten Jahre (das kann dann nach Ende des Turniers wieder ausgeliefert werden).

All diese Punkte sollten dann miteinander verrechnet werden (balanced score cards) – und schon weiß man, welche Keywords einer Optimierung würdig sind. Auch das können noch eine ganze Menge sein, aber eben keine unbegrenzte Anzahl!

Wer das Video komplett sehen möchte – bitte sehr:

…in eigener Seorie.net-Sache

BTW, hier noch der Link zu einem Blogpost von 2010, also von vor genau fünf Jahren. Thema: Keywordrecherche! Eigentlich doch nach wie vor aktuell, oder?